Designerteppich – moderne Gestaltung trifft auf traditionelle Handarbeit
Designerteppiche zeichnen sich durch eine individuelle Gestaltung aus. Abstrakte Muster, geometrische Formen und neu interpretierte klassische Ornamente gehören ebenso dazu wie ruhige Flächen und fließende Farbverläufe. Inspiration liefern beispielsweise Kunst, Architektur und natürliche Strukturen.
Bei handgeknüpfte Designerteppiche treffen zeitgemäße Entwürfe auf traditionelle Knüpftechniken. Je nach Ausführung werden Materialien wie Schurwolle oder Naturseide verarbeitet. Unterschiedliche Florhöhen sowie matte und glänzende Partien können einzelne Musterbereiche hervorheben und der Oberfläche zusätzliche Tiefe verleihen.
Bambusseide – seidiger Glanz für moderne Teppiche
Bambusseide ist eine Handelsbezeichnung für seidenähnliche Fasern, die häufig aus regenerierter Bambuszellulose hergestellt werden, beispielsweise als Viskose. Sie ist keine Naturseide. Bambus dient dabei als pflanzlicher Rohstoff, aus dem durch Verarbeitung die textile Faser entsteht.
Im Teppichflor können diese Fasern eine glatte, weiche Oberfläche mit deutlichem Glanz erzeugen. Abhängig vom Lichteinfall und Florrichtung erscheinen einzelne Partien heller oder dunkler. Dieser Wechsel betont Farbverläufe und kann Mustern zusätzliche optische Tiefe verleihen.
Baumwolle – ein bewährtes Material in handgeknüpften Teppichen
Baumwolle ist eine natürliche Pflanzenfaser, die bei vielen handgeknüpften Orient- und Perserteppichen das Grundgewebe bildet. Sie wird häufig für Kette und Schuss verwendet und schafft eine feste, zugleich flexible Grundlage für den Flor.
Baumwollgarne lassen sich gleichmäßig und fein verarbeiten und eignet sich daher auch für dicht geknüpfte Teppiche. Die Angabe "Baumwolle" beim Grundgewebe beschreibt somit die tragende Konstruktion des Teppichs.